Agile Transformation bei Pester Pac Automation

Wenn volle Auftragsbücher und Wachstum bestehende Strukturen verlangsamen, braucht es organisatorischen und kulturellen Wandel, um das Unternehmen erfolgreich für die Zukunft aufzustellen.

Illustration einer Verpackungsanlage von Pester Pac Automation

Die Ausgangslage

Pester Pac Automation ist ein familiengeführter, international aktiver Hersteller von Verpackungsmaschinen. Die jahrzehntelange Erfolgsgeschichte und das stetig wachsende Produktportfolio führten zu vollen Auftragsbüchern. Mit dem Wachstum veränderten sich auch die Strukturen: Die bisher kurzen Entscheidungswege wichen zunehmend formalisierten Prozessen und stellten die Innovationskraft vor eine Belastungsprobe.

Mit dem erfolgsbedingten Wachstum stieg auch die Anzahl der Innovationsvorhaben. Immer mehr Ideen und Anforderungen flossen in die Organisation, doch ein klarer Mechanismus zur gemeinsamen Bewertung und Priorisierung fehlte. Viele Verbesserungsmaßnahmen verliefen deshalb langsam oder blieben in der Umsetzung stecken.

Um zukunftsfähig zu bleiben, waren mehr als einzelne Prozessoptimierungen gefragt: ein kultureller und organisatorischer Wandel, der das Tagesgeschäft nicht ausbremst.

Die Herausforderungen

Komplexität entflechten und den Wandel ermöglichen.

Mit zunehmendem Wachstum und steigendem Marktdruck zeigte sich: Die bestehenden Strukturen stießen an ihre Grenzen. Veränderung durfte nicht länger aufgeschoben werden.

  1. Stark hierarchisch organisierte Strukturen ließen wenig Raum für eigenverantwortliches Handeln.

  2. Technische Schulden erschwerten stabile und nachhaltige Entwicklungsprozesse.

  3. Langsame, lineare Projektverläufe verhinderten schnelle Rückkopplung und Anpassung.

  4. Unklare Rollen und Verantwortlichkeiten im Entwicklungsbereich führten zu Reibungsverlusten.

  5. Fehlende Priorisierung erschwerte den Fokus auf die wichtigsten Projekte.

Unser Vorgehen

Transformation gelingt nur, wenn sie von innen heraus getragen wird. Der Lösungsweg verband methodische Strenge mit Einfühlungsvermögen und entwickelte Bestehendes gemeinsam mit den Beteiligten weiter.

  1. Analyse und Orientierung

    Gemeinsam mit Stakeholdern aus allen relevanten Bereichen entstand ein klares Bild des Status quo. Technische, organisatorische und kulturelle Engpässe wurden identifiziert und Handlungsfelder nach Wirkung und Machbarkeit priorisiert.

  2. Agile Grundlagen schaffen

    Ein auf das Unternehmen abgestimmtes agiles Framework definierte Rollen, regelmäßige Planungs- und Review-Zyklen, Priorisierungsmechanismen sowie ein Reifegrad- und Risikomanagement.

  3. Coaching und Befähigung

    Trainings und Coachings stärkten Führungskräfte und Teams darin, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen selbstbewusst zu treffen und offen mit Fehlern umzugehen.

  4. Begleitung in der Umsetzung

    Über mehrere Monate wurden Pilotbereiche intensiv begleitet, Feedback aufgenommen, Prozesse nachjustiert und erfolgreiche Ansätze in weitere Organisationseinheiten übertragen.

Drei Prinzipien der Zusammenarbeit

Transparente Kommunikation

Fortschritte, Herausforderungen und nächste Schritte waren für alle Beteiligten jederzeit nachvollziehbar.

Kurze Feedbackzyklen

So konnten wir Erfolge früh sichtbar machen und auf Hindernisse direkt reagieren.

Gemeinsame Verantwortung

Führungskräfte und Teams trugen den Wandel aktiv mit und gestalteten ihn selbst, statt ihn nur zu „ertragen“.

Das Ergebnis

Beschleunigte Produktentwicklung durch klare Prioritäten und schlankere Entscheidungswege

Die Zusammenarbeit führte nicht nur zu konkreten Verbesserungen in Prozessen und Abläufen, sie hat auch eine neue Haltung im Unternehmen verankert. Die Notwendigkeit zur Veränderung wurde offen kommuniziert, verständlich gemacht und aktiv mit den Beteiligten gestaltet. Daraus entstand eine spürbare Aufbruchsstimmung, die den Wandel getragen hat.

  • Höhere Eigenverantwortung der Teams durch kürzere Abstimmungsschleifen und effizientere Zusammenarbeit

  • Transparente Entscheidungsprozesse, die Vertrauen und Umsetzungsgeschwindigkeit erhöhen

  • Ein strukturierter Anforderungsfunnel mit nachvollziehbaren Regeln und breiter Akzeptanz

  • Ein angestoßener Kulturwandel mit konstruktiverem Umgang und mehr Raum für neue Ideen

Der Blick nach vorn

Diese Veränderungen entstehen nicht über Nacht, doch sie zeigen deutlich, dass sich eine neue Haltung etabliert: offen, lösungsorientiert und zukunftsgewandt.

Der angestoßene kulturelle Wandel bildet die Grundlage, auf der das Unternehmen auch künftig Veränderungen gestalten und Weiterentwicklung wirkungsvoll vorantreiben kann.

Kennen Sie diese Ausgangslage?

Erzählen Sie uns, wo Sie stehen. In einem ersten Gespräch klären wir, wo der größte Handlungsbedarf liegt und welcher nächste Schritt sinnvoll ist.

Kontakt aufnehmen
Die beiden Geschäftsführer vor einem Punktmuster